Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.

 

Wissenschaft

Wozu brauchen wir Menschen Wissen- schaft und was genau ist das überhaupt? Fangen wir mit der Beantwortung der ersten Frage an, wozu man Wissenschaft „braucht“, was also der Nutzen von ihr ist. Nun ja, gerade heraus [...]

Wissenschaft

Mathematik

Mathematik ist sehr wichtig und nützlich. Sie glauben das nicht, oder? Mathematik war kein Lieblingsfach von Ihnen in der Schule, oder? Man kann und darf damit prahlen und stolz erzählen, dass man „Mathe“ nie verstanden hat und schrecklich fand [...]

Mathematik

Physik

Physik ist die „Mutter“ der Naturwissenschaf- ten und beschreibt und erklärt die Welt, die Natur und die Realität in der wir uns befinden. Sie versucht zu ergründen „was die Welt im Innersten zusammenhält“. Woher kommen wir, wohin gehen wir [...]

Physik

Chemie

Chemie ist die zweite grundlegende Natur- wissenschaft, die sich mit der Umwandlung von Stoffen, also grob gesagt der Reaktion von Atomen und Molekülen untereinander be- schäftigt. Rein theoretisch kann schon die Physik alle alle Reaktionen der[...]

Chemie

Biologie

Biologie ist ebenfalls eine Naturwissenschaft und beschäftigt sich mit dem Leben. Was ist Leben, welche Formen von Leben gibt es, wie entwickelt  und verändert sich Leben? Die mit Abstand wichtigste Er- kenntnis der Wissenschaft Biologie hat sich aus [...]

Biologie

Medizin

Medizin ist keine Naturwissenschaft, aber sie bedient sich der Erkenntnisse von Physik, Chemie und Biologie (und auch Mathematik) mit dem Ziel Krankheiten zu be- seitigen, bekämpfen und hei- len oder wenigstens Be- schwerden zu lindern. [...]

Medizin

Kritisches Denken

Kritisches Denken, was ist das? Es mag banal klingen, aber kritisches Denken bedeutet erstens, dass man kritisch ist gegen- über allen Behaup- tungen und Meinungen, also diese genau untersucht und prüft, und zweitens, dass man dabei „denkt“[...]

Kritisches Denken

Skeptizismus

Skeptizismus ist ein schreckliches Wort, oder? Ist das giftig, ansteckend oder doch ein- fach nur negativ? Skeptisch zu sein, ist gesund, dies sollte als normal angesehen und als eine Tugend gefördert werden! Zu zweifeln ist positiv [...]

Skeptizismus

Erkenntnistheorie

Erkenntnistheorie ist eine Grunddisziplin der Philosophie und ich halte diese für so wichtig, dass ich sie explizit anspre- chen will. Hier befasst man sich mit Fragen, die unsere Erkenntnisfähigkeiten be- treffen, wie z.B. “Können wir überhaupt [...]

Erkenntnistheorie

Philosophie

Philosophie hat jeder von uns schon einmal be- trieben. Es ist letztend- lich eine Methode sich oder anderen Fragen zu stellen und nach Antworten zu suchen. Für mich ist es die „Liebe“ oder Zuneigung zu dem, was uns Menschen aus- zeichnet, was wir [...]

Philosophie

Esoterik

Esoterik ist gefährlich! Sie denken, ich über- treibe? Sie denken, dass Esoterik doch nicht wirklich gefährlich sein kann und nur ein lustiger, kleiner Spleen, ein harmloses Hobby oder eine leicht seltsame und kauzige Sichtweise von eini- gen wenigen [...]

Esoterik

Religion

Religion ist eine Krank- heit. Eine Krankheit ist die Störung der Funktion eines Organs, der Psyche oder des gesamten Organismus. Mit unserem Gehirn sollten wir denken, Vernunft und Verstand be- nutzen, Argumente abwägen, Belege analysieren[...]

Religion

 

 

Wer ist hier richtig?

Alle Menschen, die denken, dass Sie noch nicht genug wissen. Alle Menschen, die neugierig sind. Alle Menschen, die ein wenig mehr über die Welt lernen möchten. Alle Menschen, die gerne diskutieren. Alle Menschen, die zweifeln. Alle Menschen, die denken, dass sie sich irren könnten. Alle Menschen, die bereit sind ihre Ansichten auf die Probe zu stellen und zu hinterfragen. Alle Menschen, die bereit sind, ihre Ansichten zu ändern.

Kurz gesagt: Alle Menschen, die offen sind, aber nur so offen, dass Ihnen gerade nicht ihr Gehirn herausfällt und sie es daher noch benutzen können.

Wer ist hier falsch?

Alle Menschen, die denken, dass sie alles wissen. Alle Menschen, die kein bisschen neugierig sind. Alle Menschen, denen die Welt egal ist und die nichts mehr lernen wollen. Alle Menschen, die Diskussionen verabscheuen. Alle Menschen, die die endgültige und absolute Wahrheit gefunden haben und nichts mehr bezweifeln. Alle Menschen, die wissen, dass sie sich niemals irren. Alle Menschen, die Angst haben oder zu bequem sind, ihre Ansichten auf die Probe zu stellen und zu hinterfragen. Alle Menschen, die ihre Ansichten niemals und unter keinen Umständen ändern werden.

Kurz gesagt: Alle Menschen, die entweder so offen sind, dass ihnen ihr Gehirn schon herausgefallen ist und sie es daher nicht mehr benutzen können, oder die so verschlossen sind, dass keine Informationen mehr bis zu ihrem Gehirn vordringen können.

„Der, der nicht nachdenkt, ist ein Engstirniger; der, der nicht nachdenken kann, ist ein Narr; der, der sich nicht traut nachzudenken, ist ein Sklave.“

William Drummond

 

Wichtiger Hinweis:

Ich äußere hier meine Meinungen und Ansichten zu bestimmten Themen. Dabei liegt es mir wirklich fern irgendjemanden in irgendeiner Art und Weise, absichtlich oder auch unabsichtlich, zu verletzen oder zu beleidigen. Ich respektiere jeden Menschen, so wie er ist, als Mensch, mit all seinen Schwächen und Stärken. Diesen grundsätzlichen Respekt erfährt jeder Mensch von mir, außer es gibt einen wichtigen Grund (oder mehrere), warum ich ihm diesen Respekt nicht mehr erweisen kann.

Meinungen, Ansichten, Ideen, Weltanschauungen oder Ideologien und ähnliches erfahren von mir keinen automatischen Respekt, sondern müssen sich diesen Respekt erst erwerben und verdienen.

Dieser Prozess ist eigentlich ganz einfach: Wenn ich eine Meinung höre, dann überlege ich mir, welche Argumente und Belege für und welche gegen diese Meinung sprechen und wäge ab, ob diese Meinung wahr, sinnvoll und akzeptabel ist. Wenn eine Meinung (auch meine eigene) dieser einfachen Abwägung nicht standhält und durch diese simple Prüfung durchfällt, dann kann ich sie nicht akzeptieren. Im nächsten Schritt versuche ich dann klar, direkt, deutlich und transparent mit Argumenten zu beschreiben und zu erklären, warum diese Meinung falsch, nicht sinnvoll bzw. nicht akzeptabel ist. Ich übe also konstruktive Kritik, zumindest versuche ich es.

Leider identifizieren sich viele Menschen als Person mit ihren Meinungen, d.h. wenn man eine Meinung, die sie haben, kritisiert, dann fühlen sie sich als Mensch persönlich angegriffen, verletzt oder beleidigt. Sie trennen nicht ihre (respektable) Person von dem Inhalt ihrer (eventuell nicht respektablen) Meinung.

Zu einem überwältigenden Anteil kritisiere ich Ideen und Meinungen, keine Menschen. Es mag durchaus so sein, dass ich direkt und ziemlich deutlich Kritik übe und dabei eher wenig Diplomatie an den Tag lege bzw. nicht immer politisch korrekt bin. Aus meiner Sicht muss ich das auch nicht sein, weil Ideen selbst keine Gefühle haben und ich nur diese kritisiere.

Deshalb will ich alle Leser warnen, die leicht und schnell verletzt, eingeschnappt oder beleidigt sind, sich gut zu überlegen, ob man die eigene Person immer mit den Inhalten seiner eigenen Meinungen identifizieren muss. Falls ja, dann liest man hier auf eigene „Verletzungsgefahr“, ich übernehme keinerlei Verantwortung für verletzte Gefühle, weil ich hier deutlich darauf hingewiesen habe.

Man hat kein Recht auf die „Unverletzlichkeit der Gefühle“, sondern sollte sich lieber überlegen, ob man sich nicht von einer unhaltbaren Meinung, die nicht einmal minimaler Kritik standhält, trennen sollte. Es tut nicht weh, seine eigene Meinung hier und da zu ändern. Man sollte offen sein für bessere Ansichten, die auch verteidigungsfähig sind und einer Kritik standhalten.

Übrigens, jeder der seine kritisierte Ansicht dennoch für wahr, sinnvoll und akzeptabel hält, ist gerne eingeladen darüber zu diskutieren. Man kann dann versuchen zu erklären, warum die Argumente der Kritik nicht stichhaltig oder unzutreffend sind und sollte auch Argumente vorbringen, die für die kritisierte Ansicht sprechen. Es geht dabei nicht darum, Recht zu haben oder zu bekommen, falls dieser Eindruck entsteht, sondern um die Frage, ob man vernünftige Ansichten hat, weil man mit diesen durchs Leben geht und darauf seine Entscheidungen und Handlungen gründet. Daher ist dies ein Prozess, der dem eigenen Wohl (und auch dem Wohl anderer) dient und nur vorteilhaft für einen selbst sein kann.

Bei einem gut gebauten Schiff muss man nicht fürchten es zu Wasser zu lassen, es wird schwimmen. Nur bei einem schlecht gebauten Schiff muss man die Prüfung im Wasser fürchten, denn es wird sinken. Umso wichtiger und besser ist es, je weniger Menschen an Bord der schlecht gebauten Schiffe sind. Dafür müssen sie aber wissen, wie man gut gebaute von schlecht gebauten Schiffen unterscheiden kann.