Sind Skeptiker Arschlöcher?

Ich gestehe es und gebe es zu: Ich bin schuldig, denn ich bin ein Skeptiker.

Skeptiker zu sein, ist manchmal schwer. Skeptisch denkende Menschen werden oft als negative, (gefühls-)kalte Menschen angesehen. Sie nerven und sind Arschlöcher. Jedenfalls sehen das einige (viele?) Menschen so.

Und es stimmt. Also natürlich nicht, dass wir negative, gefühlskalte, nervige Arschlöcher sind, das ist so falsch, wie es nur sein kann. Aber es ist richtig und stimmt, dass wir oft eine Mitschuld daran tragen, dass andere Menschen dies von uns denken.

Wir stellen Behauptungen und Aussagen in Frage. Wir bezweifeln und kritisieren Behauptungen, Aussagen und Meinungen. Wir fragen laut und direkt: „Ist das wahr?“

Dabei geht es uns sehr selten darum, die Person und den Menschen an sich zu kritisieren, sondern meist wollen wir wirklich nur wissen und klären, ob eine Behauptung (wahrscheinlich) wahr oder (wahrscheinlich) falsch ist.

Uns geht es um den Inhalt. Aber der Mensch, dessen Behauptung wir in Frage stellen, fühlt sich dadurch oft selbst als Mensch in Frage gestellt und kritisiert. Und das müssen wir mehr beachten und stärker reflektieren.

Wir müssen also durch unseren Ton und unseren Stil klar und deutlich machen, dass wir an den Inhalten von Behauptungen interessiert sind und nicht Menschen ärgern wollen.

Das bedeutet nicht, dass wir auch nur ein Stück mehr Respekt oder Toleranz vor den Inhalten von (wahrscheinlich) falschen oder sogar widerlichen Behauptungen zeigen oder haben müssen. Aber wenn wir dieses Image ändern wollen, dann müssen wir verstehen, dass wir alle nur fehlerhafte Menschen sind. Wir müssen Menschen an die Hand nehmen und Ihnen zeigen, wie man Dinge besser verstehen kann, wie man besser denken kann, und nicht einfach nur sagen, das dies oder jenes falsch ist aus diesem und jenem Grund.

Wir müssen Menschen deutlich zeigen, warum wir uns diese Mühe machen und warum wir uns fragen, ob eine Behauptung wahr ist.

Denn wir machen das nur aus einem einzigen Grund: Wir machen das, weil wir die Menschen lieben!

Wir machen das, weil wir wissen, dass falsche Behauptungen zu falschen Ansichten und Meinungen führen. Falsche Ansichten führen zu falschen Entscheidungen und falschen Handlungen. Und falsche Entscheidungen und falsche Handlungen sind (fast) immer schädlich und gefährlich für einen selbst und die Menschen um uns herum.

Und weil wir das wissen, wollen wir, dass Menschen wahre Ansichten haben. Wir wollen, dass Menschen gute Entscheidungen treffen und richtig handeln. Und egal, wie pathetisch sich das anhören mag, wir wollen das, weil wir die Welt ein Stück besser machen wollen und weil es uns freut, wenn es (mehr) Menschen gut geht.

Auch wir Skeptiker sind nur Menschen und weit von Perfektion entfernt. Und deswegen sollten wir es ernst nehmen, wenn uns manche Menschen für idiotische Arschlöcher halten. Diese Menschen hören uns erst einmal nicht mehr zu.

Ich halte es aus, als Arschloch angesehen zu werden, auch wenn ich es nicht schön finde. Aber nur das Arschloch zu sein, bringt auch nichts, wenn man das Ziel, Menschen zum nachdenken zu bringen, dadurch nicht mehr erreichen kann.

Ich habe kein Patentrezept, wie man Menschen zum kritischen, skeptischen und vor allem selbstbestimmten Denken bringen kann. Manchmal funktioniert vielleicht der direkte Weg, manchmal geht es besser spielerisch, manchmal hilft einfaches Zuhören, manchmal hilft es offene Fragen zu stellen.

Man sollte als guter Skeptiker flexibel sein können und wenn man kurz davor ist, die Geduld zu verlieren, sollte man sich denken: „Auch ich könnte dieser Mensch sein, der das für wahr hält. Ich habe einfach nur mehr Glück gehabt. Deshalb darf ich nicht so schnell aufgeben, dass hat er/sie nicht verdient.“

Ich will nun noch auf einen exzellenten Artikel hinweisen, der mich überhaupt erst zu diesem Thema animiert hat.

Marko Kovic hat ihn geschrieben und er ist auch ein Skeptiker. Mit seiner Erlaubnis folgt jetzt hier sein Artikel, den man unbedingt gelesen haben sollte. Viel Spaß dabei!

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Von Marko Kovic

Hier sind wir also. Wir Mitglieder der «Skeptiker-Bewegung», die wir meinen, die Reiter der Rationalität zu sein und die Werkzeuge zu vermitteln, um Wissenschaft von Pseudowissenschaft, um Vernünftiges von Unvernünftigem, um Realität von Fantasie zu unterscheiden.

Wir meinen, dass Skeptizismus, verstanden als kritisches Denken, etwas ist, was es zu verteidigen und lauthals zu propagieren gilt. Wir meinen, dass es uns braucht, weil sich die Grenzen zwischen Wissenschaft und Esoterik aufzulösen drohen, und damit der Jahrhunderte andauernde Kampf gegen Dogmen und (Aber-)Glaube hin zu freiem, kritischen Diskurs, der unter anderem in der rationalen wissenschaftlichen Methode mündet, nichtig gemacht wird. Wir meinen, dass wir diejenigen sind, die diesen latenten Rückschritt in Richtung unkritischen, magischen Denkens in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zerren müssen, um aufzuzeigen, dass antirationale Bewegungen an den Fundamenten unserer modernen Gesellschaft nagen.

Wir meinen, das Richtige zu tun.

Dem widersprechen viele. Die Kritik an uns Skeptikerinnen und Skeptikern ist nicht gering, und eine skeptische Einstellung kann auf individueller Ebene in vielerlei Hinsicht unschöne Früchte tragen.

Für den Rest dieses Textes muss ich das kollektivierende «wir» zumindest ein Stück weit ablegen. Es wäre einfach, Trost in der Behaglichkeit des «wir» zu suchen, und damit einen Gemeinsamkeitsglauben zu erzeugen, in dessen Rahmen «wir» uns von den «anderen» abheben, und schon dadurch, dass es «uns» gibt, Legitimität zu haben meinen. Darüber hinaus kann ich nicht wissen, ob meine Erfahrungen und Einstellungen zum Skeptiker-Dasein nur sehr subjektiv sind, oder dem Empfinden auch anderer skeptischer Zeitgenossen mehr oder weniger entsprechen.

«Dieses Skeptiker-Zeugs, das braucht es nicht. Skeptiker sind irrelevant.», so oder sehr ähnlich der vielleicht erste Vorwurf, der oft erklingt.

Die direkten oder oft nur angedeuteten Gründe für die Bedeutungslosigkeit von Skeptikern sind vielfältig. Ein erster Strang dieser Kritik besagt, dass es reine Zeitverschwendung sei, sich mit Esoterik und Pseudowissenschaft zu beschäftigen. Die meisten Leute nehmen solche Dinge eh nicht ernst, den harten Kern der Gläubigen wird man so oder so nicht von ihren Überzeugungen wegbringen, und wer solchen Dingen allzu viel Aufmerksamkeit widmet, macht aus einer Mücke einen Elefanten. «Get a life» lautet hier die Devise; mach etwas, was Sinn macht, und hör auf mit dieser Masturbation deines Egos, welche du an Esoterik-Anhängern auslebst. Es gab, gibt und wird auch in Zukunft eine Menge an Menschen geben, die schlicht glauben wollen; wer das nicht erkennt und sich nicht danach richtet – wie eben ein Skeptiker – macht etwas grundlegend falsch.

Ein weiteres Argument für die Irrelevanz des Skeptischen besagt, dass die Geschichte Skeptiker obsolet macht. Immerhin haben sich in bestimmten Teilen der Welt rationales Denken und Wissenschaft etabliert, und das ganz ohne das Zutun von «Skeptikern». Wissenschaft fördert neue Erkenntnisse zutage auch ohne skeptische Unkenrufe, wurden doch antiwissenschaftliche Momente bisher immer wieder getilgt. Das System funktioniert. Folglich versuche ich Skeptiker bloss, mich als der Retter der Wissenschaft aufzuspielen, übersehe in meinem Übermut aber, dass das vermeintliche Problem der Pseudowissenschaften und der Esoterik durch die üblichen Routinen des wissenschaftlichen und öffentlichen Diskurses behoben wird. In Tat und Wahrheit sind es nämlich Skeptiker wie ich, die mit ihrem Aktivismus die eigentlichen Problemen erst schaffen, indem sie die regulären Kanäle der Problembearbeitung blockieren und stattdessen Konfrontation suchen.

Somit bin ich selber Teil des vormodernen, antiaufklärerischen Weltverständnisses, das ich zu beseitigen meine: Anstatt alle Beteiligten an einen Tisch zu holen und bestenfalls Konsens, im Mindesten aber allen zuträgliche Kompromisse herauszuarbeiten, poche ich auf ein zutieftst archaisches Entweder-Oder: Ich will nicht gemeinsam mit allen nach vorne gehen, sondern die Totalität der Deutungshoheit für mich alleine; anstatt in demokratischem Sinne allen Anteil an der Wahrheit zuzusprechen, giere ich in der Tradition des Totalitarismus nach der ganzen Wahrheit.

Wer Labels wie «Skeptizismus» oder «kritisches Denken» verwendet, um die eigene Position zu beschreiben, weckt unweigerlich Assoziationen, und zwar in der Regel negativ besetzte. Wenn ich mich als Skeptiker sehe, der die Dinge zu hinterfragen versucht, impliziere ich offenbar automatisch, dass mein Gegenüber die Dinge nicht skeptisch hinterfragt, unkritisch und unreflektiert ist. Wenn diese Wahrnehmung vielleicht schon an den Begriff «Skeptiker» gekoppelt ist, verwundert die oft reflexartige Reaktion nicht: «Dieser Skeptiker ist ja auch nur ein Fanatiker, ein Extremist, wie die Gegenseite. Damit will ich nichts zu tun haben.».

Ein Skeptiker stillt den scheinbar universalen Durst nach einfacher Dramaturgie: Auf der einen Seite die Esoteriker, auf der anderen die Skeptiker – in Abgrenzung zu diesen zwei Polen, diesen zwei Extremen, lässt sich die Wahrheit finden. Diese verlockende und narrativ zutiefst befriedigende Lesart hat natürlich zur Folge, dass man als Skeptiker nie Recht haben kann. Egal, was man sagt, egal, wie man es begründet – der Skeptiker bleibt immer suspekt, er muss es bleiben, ansonsten funktioniert das Deutungsmuster nicht mehr.

«Ich bin skeptisch gegenüber Skeptikern»  – ein Spruch, den ich so oft höre, dass ich ihn nicht mehr hören mag. Es ist oftmals nur verschwendete Energie, zu erklären, was Skeptizismus ist (das Anwenden kritischen Denkens nämlich, unter Bedingungen der grundsätzlichen Ergebnisoffenheit und der Vorläufigkeit der jeweiligen Ergebnisse), denn das Bild des im voraus Dinge akzeptierenden oder ablehnenden Skeptikers existiert in vielen Köpfen schon; «Du lehnst einfach ab, was dir nicht passt», ist das oft gehörte Verdikt über das Skeptikerdasein. Dass mir als Skeptiker aus tiefstem Herzen egal ist, was zutrifft und was verworfen wird, und es mir stattdessen nur um die Art und Weise geht, wie wir am zuverlässigsten bestimmen können, was zutrifft und was nicht, das interessiert nicht. Nein, skeptisch sein, das muss bedeuten, dass man das ablehnt, was man nicht glaubt – denn, so ein weiterer Vorwurf – als Skeptiker ist man auch nur gläubig. Nämlich wissenschaftsgläubig.

Alles kein Problem, könnte man meinen; wir «Skeptiker-Bewegung» sind schliesslich eine Gemeinschaft, welche sich selber Motivation spendet, Unterstützung bietet und sich für die geteilten gemeinsamen Ziele einsetzt. Oder?

Der skeptische Geist ist tendenziell ein freiheitsliebender Geist, dem ein zweckorientierter Zusammenschluss mit anderen Gleichgesinnten immer ein wenig unheimlich ist. Das unbändige Hintefragen und kritische Prüfen, das den Skeptizismus ausmacht, ist wenig kompatibel mit kollektiver Organisiertheit – als Skeptiker will ich mich für die unbedingte Sache engagieren; eine Gruppe muss, um handlungsfähig zu bleiben, Ressourcen pragmatisch und kalkulierend einsetzen. Wer skeptisch denkt, wird nie vollends einverstanden sein mit Skeptiker-Gruppierungen, weil der latente Verdacht der Ineffizienz, des «Group think», der Abkehr vom Pfad der reinsten skeptischen Argumentation nicht wegzubringen ist. Dieser Widerspruch zwischen atomistischem Skeptizismus und pragmatischer Gruppentätigkeit zerfrisst vermutlich alle Skeptikerinnen und Skeptiker, so auch mich. Ist es unter diesen Umständen überhaupt denkbar, dass die «Skeptiker-Bewegung» jemals wirklichen gesellschaftlichen Einfluss erlangen wird? Anders als sonstige Interessengruppen – darunter auch die esoterischen und pseudowissenschaftlichen – ist die Vergemeinschaftung für skeptisch Eingestellte nicht das Ziel, sondern bestenfalls Mittel zum Zweck. Wie illusorisch ist es, zu erwarten, dass das funktionieren kann?

Wer sich als kritisch denkend, als Skeptiker(in) sieht, wird wissen, dass diese Haltung nur bedingt alltagstauglich ist. Es ist das Eine, über abstrakte Grundsatzfragen wie die Aussagekraft von Befunden zu bestimmten esoterischen Lehren zu diskutieren, u.U. sogar in einem von der Lebenswelt getrennten Diskursraum wie z.B. Blogs. Etwas völlig anderes ist es indes, mit betroffenen Individuen über derlei zu debattieren. Dass man ab und an im Anschluss an Diskussionen als das grosse Arschloch wahrgenommen wird, ist normal. Als Skeptiker ist dies bei vielen Themen der Regelfall, weil ein Hinterfragen einer Behauptung allzu oft als brutaler, unfairer, arroganter Angriff auf die Person aufgenommen wird. Und vielleicht muss es so sein, sind doch esoterische und pseudowissenschaftliche Lehren gerade aufgrund ihres emotionalen Potentials, ihrer sinnstiftenden Kraft so beliebt; in solchen Lehren geht es gerade um das «ich», und wer die jeweilige Lehre kritisiert, kritisiert automatisch «mich» – wie kannst du es wagen!

Und was soll die Alternative sein? Das skeptische Drängen unterdrücken, und schön jede Schwurbelei abnicken? Als ob es oft nicht gerade darum geht, Menschen, welche einem nahe stehen, vor möglicher Quacksalberei zu bewahren.

Es gibt Tage, an denen ich mich ernsthaft frage, wie es denn so wäre, würde ich das, was ich als Skeptizismus bezeichne, einfach loswerden. Wie viel unbeschwerter das Leben doch sein könnte.

Keine Zweifel mehr, keine Ungewissheiten, keine unbeantworteten Fragen – alles geht irgendwie, jede noch so unbelegte Theorie über die Welt wird zum Quell kindlicher Freude, an jeder Ecke sind plötzlich Magie und unbekannte Energien anzutreffen. Solange ich es «spüre», solange ich einfach irgendetwas «spüre», ist alles möglich, wird alles wahr! Wissenschaft ist nur eine mögliche Sicht der Dinge – «Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich erträumen lässt».

Ich wage kaum daran zu denken, was für berufliche Möglichkeiten sich öffnen könnten. Natürlich wäre ein direkter Einstieg in die Esoterik-Branche attraktiv, weil jedes Produkt, das verkauft wird, hält, was es verspricht, solange die Kunden daran glauben. Wenn das Produkt nicht funktioniert, dann ist natürlich der Kunde schuld, hat er doch tatsächlich nicht an die Wirkung geglaubt! Esoterik und Pseudowissenschaft haben das zukunftssicherste Geschäftsmodell überhaupt – der Kunde ist schuld, das Produkt immer tadellos!
Aber auch «normale» Berufsfelder, welche dem skeptischen Geist verwahrt bleiben, tun sich plötzlich auf – wer keine skeptischen Leitplanken besitzt, ist prädestiniert für Berufe, in denen man so tut, als ob man etwas tut (was alles unter diese Kategorie der parasitären Berufe fällt, soll sich eine jede und ein jeder selber ausmalen).

Was aber der grosse, nein, der grösste Vorteil wäre: Die beklemmende Gewissheit der Sterblichkeit aller Menschen und die noch viel beklemmendere Ungewissheit, ob es nach dem Tod in irgendeiner Form weiter geht, das bliebe mir erspart. Sei es in Form von Wiedergeburt, sei es in Form von Himmel oder Hölle, sei es als Poltergeist, oder sonstwie: Gäbe ich mich der Fantasterei, dem Glauben hin – also einer Theorie, für welche nichts, was wir über die Welt wissen, spricht – so hätte ich diese urmenschliche Sorge über die Endlichkeit des Menschen und der Menschheit nicht mehr.

Warum machen wir skeptisch Eingestellten, warum mache ich trotzdem weiter?

Wie eingangs erwähnt, meine ich, das Richtige zu tun. Diese Überzeugung teile ich mit den meisten Skeptikerinnen und Skeptikern: Wenn kritisches Denken verinnerlicht wurde, gibt es kein zurück; Skeptizismus ist ein «one way ticket». Das muss es auch sein, beschreibt kritisches Denken doch schlicht einen Prozess der kontinuierlichen Hinterfragung und Prüfung unseres Wissens über die Welt.

Warum kann ich aber nicht, wie so viele ähnlich Gesinnte dies auch nicht können, kritisches Denken soweit zähmen, dass ich bestenfalls passiv in der «Bewegung», so es denn eine geben sollte, mitmache, also die eigene Meinung zu und Kritik an wissenschaftlich problematischen Lehren verschiedenster Couleur nicht einfach für mich behalte? Oder verkürzt: Leben und leben lassen?

Hierfür kann ich keine per se rationale Antwort präsentieren; was einem wichtig ist, ist schliesslich immer Sache einer subjektiven Bedeutungszuschreibung.

Warum ich als Skeptiker weitermache: Weil ich muss. Weil jede Faser meines Wesens schreit, wenn sinnvolle Argumente in einem Meer von Fehlschlüssen ertränkt werden. Weil es mir das Herz bricht, wenn Menschen in der Hoffnung auf eine bessere «Energie-», «Geister-», «feinstoffliche» oder sonstwie geartete Fantasiewelt vergessen, wie faszinierend die tatsächliche, rational erkundbare Welt ist – weil die Realität viel zu schön ist, um sich von ihr abzuwenden.


1 Kommentar

  1. Beiden Artikeln kann man nur zustimmen.

    Wenn man, so wie ich, von der Krankenkasse zu hören bekommt, dass die an der Uniklinik erprobte und weltweit eingesetzte Bestrahlungstherapie gegen eine Hautkrankheit nicht erstattet wird, gleichzeitig aber fröhlich als “Alternative” eine Homöopathietherapie angeboten bekommt, weiss man, warum Skeptiker und ihre Aufklärung so wichtig sind.

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