Physik


Physik ist die „Mutter“ der Naturwissenschaften und beschreibt und erklärt die Welt, die Natur und die Realität in der wir uns befinden. Sie versucht zu ergründen „was die Welt im Innersten zusammenhält“.

Woher kommen wir, wohin gehen wir, aus was sind wir gemacht, warum gibt es uns und diese Welt, wie funktioniert dieses und jenes? Viele weitere Fragen versucht sie zu beantworten.

Die Antworten die uns die Wissenschaft Physik gibt, sind erstaunlich, faszinierend und poetisch. Niemand muss diese Antworten „glauben“, die Physik gibt uns (sehr gute) Argumente und (sehr gute) Belege für ihre Antworten:

Wir kommen aus „dem Nichts“, wobei „Nichts“ etwas anderes ist, als sich die meisten Menschen unter diesem Begriff vorstellen. Das Universum ist im Urknall entstanden aus „Nichts“. Die Gesamtenergie des Universums ist gleich null. Das Universum besteht aus über 100 Milliarden Galaxien, wobei jede Galaxie aus über 100 Milliarden Sternen besteht. Das Alter des Universums ist 13,7 Milliarden Jahre und der beobachtbare Bereich erstreckt sich über eine Strecke von ca. 85 Milliarden Lichtjahren. Die Atome aus denen wir bestehen sind Milliarden von Jahren alt. Viele davon haben sich in unvorstellbar gigantischen Explosionen von Supernovae gebildet. Wir bestehen im wörtlichen Sinne aus Sternenstaub und werden irgendwann wieder zu Sternenstaub.

Das Universum dehnt sich aus wie ein Hefeteig, allerdings dehnt es sich immer schneller aus, je weiter Bereiche voneinander entfernt sind. Der Raum selbst dehnt sich aus. Es gibt sogar (physikalische) Spekulationen und Hypothesen, dass es eventuell mehr als ein Universum, also Multiversen, vielleicht unendlich viele, geben könnte. Ob dies wahr ist oder nicht, kann (noch) nicht entschieden werden.

Der Gelehrte studiert die Natur nicht, weil das etwas Nützliches ist. Er studiert sie, weil er daran Freude hat, und er hat Freude daran, weil sie so schön ist. Wenn die Natur nicht so schön wäre, so wäre es nicht der Mühe wert, sie kennen zu lernen, und das Leben wäre nicht wert, gelebt zu werden.

Henri Poincaré