Über mich


Ich will hier niemanden mit einem detailierten Lebenslauf langweilen, deshalb ganz in Kürze: Mein Name ist Stephan, ich bin 1978 in Nürnberg geboren, habe 1997 Abitur gemacht, dann Zivildienst, Chemie studiert allerdings nicht fertig, sondern abgebrochen und arbeite seit 2002 in der IT bei einem großen Unternehmen.

Habe ich irgendwelche Qualifikationen, die mich prädestinieren über diese Themen zu schreiben? Bin ich Wissenschaftler, Arzt, Philosoph oder ähnliches?

Nun ja, ich bin definitiv kein Arzt. Nach gängigen Definitionen bin ich auch kein Philosoph, da ich nie Philosophie studiert habe. Das gleiche gilt für Wissenschaftler, ich habe keine Wissenschaft fertig studiert, laufe nicht in einem weißen Kittel herum und bin weder in der Lehre noch Forschung tätig.

In gewisser Weise denke ich trotzdem, dass ich ein Philosoph und Wissenschaftler bin. Philosoph, da ich ein mir gerne Gedanken über bestimmte Fragen mache und ich ein Freund von Wissen und Weisheit bin. Das mag man für eine weite Definition halten und das kann man so sehen. Nach meiner Definition sind doch alle Menschen Philosophen, oder? Nein, vielleicht fast alle, aber es gibt Ausnahmen, die sogar ein Studium in Harvard beendet haben und dennoch kein Philosoph sind, wie z.B. George W. Bush. Wissenschaftler bin ich nicht im üblichen Sinn, dass ich Beiträge in Lehre und/oder Forschung leiste, sondern dass ich für mein Leben verstanden habe, was die wissenschaftliche Methode ist, warum sie wichtig und sinnvoll ist und wie man sie anwendet. Es soll „richtige“ Wissenschaftler geben, die das nicht können oder wissen.

Warum ich hier schreibe, kann man unter Motivation grundsätzlich nachlesen, allerdings will ich hier noch ein paar kurze Bemerkungen machen. Was ich hier schreibe, ist meine Meinung und sind meine Ansichten. Ich freue mich, über Zustimmung und Lob, aber ich freue mich genauso über (konstruktive und ernsthafte) Kritik und andere Meinungen, weil ich dann etwas lernen kann. Wenn mir jemand sagt: “Hey, das ist super was du schreibst, ich stimme dir voll zu und sehe das genauso”, dann ist das wirklich nett, aber was habe ich gelernt?

  • Dass es mindestens eine weitere Person auf der Welt gibt, die die gleiche Meinung wie ich zu diesem Thema hat? (Ja, sicherlich und was bringt mir das?)
  • Dass ich Recht habe? (Nein, sicher nicht!)
  • Dass es wahr ist, was ich denke?  (Nein, sicher nicht!)

Wenn mir aber jemand sagt, dass meine Ansicht falsch ist und mir rational mit Argumenten und Belegen erklärt, warum dies so ist, dann kann ich seine Argumente und Belege prüfen und mir überlegen, ob sie gut oder schlecht sind. Sind sie gut, dann sollte ich meine Ansicht ändern, das sollte jeder immer machen in solchen Fällen.